Falkland-Südgeorgien-Antarktische Halbinsel

Tourcode 067718-01


Datum: 16. Januar - 08. Februar 2020


Eine Reise ins Tierparadies am südlichen Ende der Welt. Wir besuchen sieben verschiedene Pinguinarten, Seehunde und Albatrosse und sehen vielleicht auch Wale. Wir erleben die pure Schönheit und Weite der Antarktis mit ihren einmaligen Landschaften, kantigen Bergen und blauen Gletschern und den gigantischen Tafeleisbergen.


Reiseverlauf

Reiseleitung: Mike Domnick
(Änderungen der Reiseleitung vorbehalten)


1. Tag: Hinflug

Linienflug mit LUFTHANSA von Frankfurt nach Buenos Aires.


2. Tag: Buenos Aires

Ankunft in Buenos Aires und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt.


3. Tag: Ushuaia

Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Transfer zum Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.


4. Tag: Einschiffung

Vormittags Ausflug zum Nationalpark "Tierra del Fuego". Nachmittags Einschiffung auf unser Expeditionsschiff und Leinen los Richtung Falkland Inseln. Die ersten Stunden unserer Expeditions-Kreuzfahrt führen uns durch den landschaftlich schönen Beagle Kanal.


5. Tag: auf See

Wir machen uns mit unserem Schiff vertraut. Die mitreisenden Lektoren erzählen uns in ersten Vorträgen viel Wissenswertes über die Geschichte und das Leben auf den Falklands und bereiten uns auf die ersten Anlandungen vor. Auch sind diese Gewässer ein beliebter Aufenthaltsort für Wale, die auf ihren Wanderungen die Falklandregion kreuzen.


6. Tag: Falklandinseln

Denkt man an die Falklands, so fällt einem zuerst der Krieg der Engländer und Argentinier um diesen Flecken Erde ein. Die größte Sehenswürdigkeit ist jedoch die seltene Tier- und Pflanzenwelt. Gleich mehrere Pinguinarten, darunter die putzigen Felsenpinguine und Magellanpinguine, kommen hier in großen Kolonien vor. Aber auch Seeelefanten liegen an den Stränden und die beeindruckenden Schwarzbrauenalbatrosse brüten im kniehohen Tussock-Gras.


7. Tag: Stanley

„Der Besucher soll aus Stanley mitnehmen, dass dies eine sehr britische Stadt ist, in einem sehr britischen Land“ - diesem Wunsch des Gouverneurs der Inseln können wir bei einem Spaziergang durch das kleine Städtchen gerne nachkommen.


8.-9. Tag: auf See

Der Kurs führt Richtung Süden über die Antarktische Konvergenz und wir merken einen plötzlichen Temperaturrückgang. Die Gewässer sind reich an Nahrung für Seevögel und Meerestiere.


10.-13. Tag: Südgeorgien

Am 5. November 1914 erreichte Shackletons Endurance Südgeorgien. Rund einhundert Jahre später werden wir am Grab des berühmten Polarforschers stehen und ihm die Ehre erweisen. Unser Aufenthalt in diesem Naturparadies gibt uns unzählige und vielfältige Anlandungsmöglichkeiten, die uns die Einzigartigkeit der Landschaft und des Tierlebens vermittlen. Wir werden durch verlassene Walfängersiedlungen spazieren, durch deren Straßen nun Königspinguine watscheln und in Grytviken das kleine Museum und die Kirche besuchen. Bei Fortuna Bay und Bay of Isle befinden sich brütende Wanderalbatrosse und in Salisbury Plain eine riesige Kolonie von Königspinguinen. Weitere Anlandungen sind geplant in Gold Harbour, St. Andrews Bay und der Cooper Bay. Krönender Abschluss ist die Fahrt durch den Drygalski Fjord.



14. Tag: auf See

Wir nehmen Kurs Südost.


15. Tag: Südorkney-Inseln

Noch gute 1000 sm von der Antarktischen Halbinsel entfernt liegen die Südlichen Orkneyinseln knapp südlich der antarktischen Konvergenz und fallen damit unter den Antarktisvertrag und dem entsprechenden Schutz. Auf den Inseln befindet sich eine antarktische Wüste und Forscher von unterschiedlichen Instituten haben herausgefunden, dass hier mehr als 1.200 Lebewesen beheimatet sind, darunter auch besondere Seeigel, Krebse und vieles mehr. Damit kommen hier mehr Tierarten als auf den Galápagos-Inseln vor! Berühmt wurde diese Inselgruppe auch durch den Polarforscher Ernest Shackleton und seine dramatische Rettungsaktion. Die Anlandungen in dieser unwirklichen Region sind schwierig und können nicht garantiert werden. Aber wenn die Bedingungen es zulassen, besuchen wir die argentinische Forschungsstation Orcadas.


16. Tag: auf See

Unsere Expeditons-Kreuzfahrt führt uns immer näher an den eisigen Kontinent heran. Der Kurs geht Richtung Weddell-Meer. Immer mehr große Eisberge kommen uns aus der Antarktis entgegen.


17.- 19. Tag: Antarktische Halbinsel

Bereits Amundsen beschrieb diese Region als ein Märchenland. Auf den Südshetland Inseln versuchen wir Anlandungen in der Caldera auf Deception Island. Die Einfahrt in die Caldera ist nur bei Windstille und mit kleinen Expeditionsschiffen möglich. "Neptuns Blasebalg" wird die Einfahrt passender Weise auch genannt. An Land sehen wir Relikte aus der Wal- und Robbenfängerzeit, aber auch eine Kolonie von Zügelpinguinen, die sich hier ein Zuhause eingerichtet haben. Eine weitere Anlandung ist die Half Moon Bay, wo träge Weddell- und Pelzrobben am Strand liegen, deren Population sich in den letzten einhundert Jahren wieder gut erholt hat. Auf der Vulkaninsel Paulet Island leben 200.000 Adeliépinguine. Auf einer Expeditions-Kreuzfahrt in die Antarktis kann nicht jede Anlandung garantiert oder im voraus geplant werden, aber die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass jede Reise unvergesslich sein wird. Weitere Anlandungen werden je nach Eislage geplant.


20.-21. Tag: Drake Passage

Keine Antarktis-Reise ist vollständig ohne das Passieren der berühmten Drake Passage.


22. Tag: Ausschiffung

Wir erreichen Ushuaia am frühen Morgen. Eine einmalige Expeditions-Kreuzfahrt ist zu Ende. Ausschiffung und Flug nach Buenos Aires. Transfer zum Hotel.


23. Tag: Buenos Aires

Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.


24. Tag: Rückkehr und Ankunft in Frankfurt

Ankunft in Frankfurt.


Hinweis

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter vor Ort bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.

Das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens ist obligatorisch. Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport ist vorgeschrieben.


Film

Falkland - Südgeorgien
Erlebnisreise Antarktis mit PolarNEWS


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Diese PolarNEWS - Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.


PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION

Alle Preise in EURO pro Person EURO
A - 4-Bett-Kabine mit Bullauge 15.690
B - 3-Bett-Kabine mit Bullauge 16.990
C - 2-Bett-Kabine mit Bullauge 18.390
D - 2-Bett-Kabine mit Fenster 18.990
E - 2-Bett-Kabine Deluxe mit Fenster 19.990
F - Superior-Doppelkabine mit Fenster 21.190
   
C - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Bullauge) 14.390
D - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Fenster) 14.890
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 450
Innerdeutsche Anschlussflüge 90
Anschlussflüge ab/bis Wien 290
   
Frühbucherrabatt, bis 31.03.2019 500


Im Preis inbegriffen
● Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis Frankfurt und Inlandsflüge mit AEROLINEAS ARGENTINAS inkl. Steuern und Gebühren
Bordsprache: deutsch / englisch
● innerdeutsche Bahnanreise Rail & Fly (2. Kl.)
● Hotelübernachtungen vor/nach der Seereise
● Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
● Transfers in Buenos Aires und Ushuaia lt. Programm
● Stadtrundfahrt in Buenos Aires
● Ausflug in den Nationalpark Tierra del Fuego
● alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
PolarNEWS-Reiseleitung ab/bis Deutschland
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● Gummistiefel für die Dauer der Kreuzfahrt
● Reisehandbuch Antarktis, Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● Anschlussflüge bis/ab Frankfurt
● weitere Mahlzeiten in Buenos Aires
● Trinkgelder
● Abflugstaxen in Argentinien
● Getränke
● Versicherungen

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Reisebeginn 20% des Reisepreises
89 - 60 Tage vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
Ab 59 Tage vor Reisebeginn 95% des Reisepreises


Reiseleitung

Mike Domnick - Polarguide

Mike Domnick, Jahrgang 1961, war schon immer „on the move“. Seine universitäre Ausbildung nach dem deutschen Gymnasium führte ihn an die kanadische Westküste, genauer nach Vancouver, wo er Geologie und Naturwissenschaften studierte. Wie viele andere wurde er von der Wildnis und der Schönheit der Natur Nordamerikas gepackt und wechselte von einer wissenschaftlichen Karriere zum Outdoorenthusiasten. Er ließ sich zum Outdoorcoach und Wildnisführer ausbilden und begann, Touristen durch Nordamerika zu begleiten. Wie viel Spaß ihm diese Arbeit gemacht hat, zeigt sich daran, dass er diese Aufgabe seit 20 Jahren wahrnimmt und mit seinen Gästen sein breites Wissen über die Natur, die Menschen, die Tiere und die Geologie teilt. Seine Kenntnisse beinhalten neben den USA und Kanada auch die Antarktis und seit neuestem die tropische Amazonasregion. Wenn er nicht unterwegs ist, findet Mike einen Ausgleich in der Kunst und der Literatur oder bei ausgedehnten Bergwanderungen.


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