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Tourcode 767405-01

Datum: 23. Juli bis 03. August 2017

PLA13 - 10. bis 21. August 2017 - weitere Abfahrt

Film: Faszination Spitzbergen

Logbuch: 30. Juli - 09. August 2015 [8'325 KB]

Datum: 23. Juli bis 02. August 2017 - Bordsprache: deutsch

Reiseleitung: Julia Hager, Meeresbiologin


1. Tag: Frankfurt – Oslo – Longyearbyen
Flug von Frankfurt über Oslo nach Longyearbyen mit SAS. Übernachtung im Viersterne Spitsbergen Hotel.

2. Tag: Longyearbyen–Isfjord
Am Morgen kulturelles und geschichtliches Treffen in Longyearbyen, Besuch des Svalbard Museums und der Svalbard Gallerie. Mittagessen im Spitsbergen Hotel. Am frühen Abend lichten wir den Anker und fahren durch den Isfjorden.

3. Tag: Nordwest-Spitzbergen
Hier haben wir verschiedene Möglichkeiten um interessante Wanderungen zu unternehmen. Auf der Insel Fuglesongen als Beispiel sind eine Vielzahl von Vogelkolonien beheimatet: Krabbentaucher, Lang- und Dickschnabellummen, Papageientaucher und grosse Raubmöwen. Weiter östlich besuchen die Gegend um den

Raudfjord im Norden von Westspitzbergen. Dieser eindrucksvolle Fjord ist für die spektakulären Gletscherfronten bekannt. Hier fühlen sich Ringelrobben und Bartrobben sehr wohl. Die steilen Klippen entlang der Küstenlinie bieten genug Nistplätze für verschiedene Vogelarten an. Am Abend passieren wir Moffen Island, wo eine grosse Herde von Walrossen lebt.

4. Tag: Liefdefjorden - Monacogletscher
Die Westküste Spitzbergens gehört wegen ihrer wilden Schönheit zu den beliebtesten Attraktionen der Insel. Viele Vogelarten finden hier ein reiches Nahrungsangebot und die steilen Küstenfelsen sind als Brut- und Ruheplätze interessant. In der Nähe der Mündung des Liefdefjorden gehen wir für eine Wanderung in der Tundra an Land.

Anschliessend fahren wir in den Fjord bis zur Abbruchkante des beeindruckenden Monaco Gletschers. Der Gletscher ist zu Ehren von Fürst Albert I. von Monaco benannt, der das Gebiet 1906 und 1907 mit Gunnar Isachsen erforschte.


5. Tag: Siebeninseln
Heute nehmen wir Kurs durch den Beverleysundet, so benannt nach Parry im Jahr 1827, und der auch schon von der schwedisch-russischen Arc-of-Meridian Expedition in 1898 befahren wurde. Heute erreichen wir unseren nördlichsten Punkt bei Phippsøya, bei den Sieben Inseln nördlich von Nordaustlandet. Hier sind wir bei ca. 81 Grad

Nord angelangt, nur 540 Seemeilen vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Elfenbeinmöwen bevölkern diese Region.

6.-7. Tag: Hinlopenstrasse - Alkefjellet
Die Hinlopenstrasse trennt die Insel Spitzbergen von der Insel Nordaustlandet. Wir fahren ein Stück in diese Meerenge hinein und können Bartrobben, Ringelrobben, Elfenbeinmöwen und vielleicht sogar Eisbären sichten. Durch die Eisschollen steuern wir unsere Zodiacs nah an den Alkefjellet, einen hoch aufragenden Vogelfelsen, heran

und erleben Tausende von Dickschnabellummen. An der Ostseite der Hinlopenstrasse versuchen wir eine Anlandung in der Augustabukta auf Nordaustlandet, wo Rentiere, Kurzschnabelgänse und auch Walrosse ihre Heimat haben.


8. Tag: Barentsøya und Edgøya
Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Ren und der Weisswangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya. In dieser seich-

ten Bucht landen wir mit den Zodiacs an einem mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand. In einer schmalen kleinen Schlucht steigen wir zu den Rändern hinauf. Die Wände der Schlucht sind von Tausenden von Dreizehenmöwen, Gryllteisten und räuberischen Eismöwen bewohnt. Zur Brutzeit der Vögel patrouillieren Eisfüchse und Eisbären, hauptsächlich Weib-

chen mit ihren Jungtieren – durch die Schlucht auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die aus dem Nest gefallen sind.

9. Tag: Hornsund
Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen «Spitzbergen» gaben. 14 atemberauben-

de Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben und Eisbären hier anzutreffen. Wir besuchen eventuell eine polnische Forschungsstation, wo uns das freundliche Personal einen Einblick in Ihre Forschungsprojekte gibt. Die Berge hinter der Station sind die Heimat tausender brütender Krabbentaucherpaare.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord
Heute landen wir an Ahlstrandhalvøya an der Öffnung des Van Keulenfjords. Hier stapeln sich die Skelette der Belugawale (der Beluga ist ein kleiner weisser Wal), es sind Überbleibsel der Massenabschlachtungen des 19. Jhrds. , eine stilles Relikt und Denkmal dieser Zeit der unüberlegten Ausbeutung. Die Populationen wurde dezimiert, aber heute

sind die Belugas nicht mehr vom Aussterben bedroht und mit ein wenig Glück bekommen wir auch lebende Exemplare zu sehen. Am Nachmittag steuern wir in den Recherchefjorden und wir können die Tundra am Fjordende erwandern , wo meisten viele Rentiere friedlich grasen.

11. Tag: Longyearbyen – Oslo
Noch in der Nacht erreichen wir Longyearbyen und nehmen Abschied von neugewonnenen Freunden. Die Ausschiffung erfolgt nach dem Frühstück, am Mittag Rückflug nach Oslo und Übernachtung im Flughafen-Hotel.

12. Tag: Oslo – Frankfurt
Nach dem Frühstück erfolgt der Weiterflug nach Frankfurt.

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.



Angaben und Deckplan zur «MV Plancius» finden Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr über Spitzbergen


Nützliche Tipps für Ihre Reise finden Sie hier...




Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser Expedition, hier...



Reiseroute Spitzbergen-Umrundung

23. Juli bis 03. August 2017

Eiskarte von Spitzbergen

Link Eiskarte




Bildgalerie - Spitzbergen

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Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.


PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION

Alle Preise in EURO pro Person EURO
A - 4-Bett-Kabine mit Bullauge 5'450
B - 3-Bett-Kabine mit Bullauge 6'280
C - 2-Bett-Kabine mit Bullauge 6'980
D - 2-Bett-Kabine mit Fenster 7'390
E - 2-Bett-Kabine Deluxe 7'760
F - Superior-Doppelkabine 8'490
   
C - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Bullauge) 4'850
D - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Fenster) 5'170
   
EZ Zuschlag Landprogramm 230
Innerdeutsche Anschlussflüge mit SAS 170
Innerdeutsche Bahnanreise (Rail&Fly) 86
   
Anschlussflüge ab/bis Wien 290
   
Frühbucherrabatt, bis 31.01.2017 400



Im Preis inbegriffen
● Flüge in Economyklasse ab/bis Frankfurt mit SAS,
● 1 Übernachtung in Longyearbyen inkl. Frühstück,
● 1 Übernachtung in Oslo inkl. Frühstück,
● Bordsprache: deutsch,
● deutschsprachige Reiseleitung,
● Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie,
● Vollpension an Bord,
● alle Landgänge,
● Zodiacausflüge laut Programm,
● wissenschaftliche Vorträge an Bord,
● alle Transfers,
● Hafengebühren,
● Flughafentaxen,
● Reisedokumentation,
● PolarNEWS Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● alkoholische Getränke an Bord,
● weitere Mahlzeiten in Oslo + Longyearbyen
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung
● evtl. Treibstoffzuschläge
● evtl. zusätzliche Übernachtung in Oslo

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Reisebeginn 20% des Reisepreises
89 - 60 Tage vor Abreise 50% des Reisepreises
59 - 0 Tage vor Abreise 95% des Reisepreises

Reiseleitung: Julia Hager, Meeresbiologin

Julia Hager, geboren 1979, wuchs in Thüringen auf und entdeckte schon früh ihre Liebe zum Meer, die gepaart mit dem Anliegen, diesen einzigartigen Lebensraum bewahren und schützen zu helfen, zu dem Studium der Meeresbiologie an der Universität Bremen führte.

Schon während des Studiums nutzte sie jede Möglichkeit, an Forschungsausfahrten teilzunehmen, die sie z.B. mit dem Forschungsschiff Thalassa nach Neufundland und in einer 10-wöchigen Expedition mit dem Forschungseisbrecher Polarstern in die Antarktis führten.

Praktika und wissenschaftliche Assistenzarbeiten am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven während des Studiums mündeten in ihre Diplomarbeit über die Ökologie antarktischer Eisalgen.

Während ihres zweijährigen Aufenthaltes am Hatfield Marine Science Center in Newport/Oregon im Anschluss an ihren Studienabschluss nahm sie an weiteren Forschungsreisen teil, ausgeführt von der Oregon State University und NOAA in die Beringsee zu Forschungen an Nordpazifischen Glattwalen sowie zur Zooplanktonforschung im Nordpazifik.

Ihre Arbeit mit Seelöwen an Küstenabschnitten in Oregon konfrontierte sie erstmals mit der Plastikverschmutzung, als sie mit ansehen musste, wie Tiere sich in Netzen verfangen hatten oder unter eingewachsenen Packbändern um den Hals litten.

Nach ihrem Aufenthalt in Oregon verschlug es sie nach Gmund in Oberbayern, aber die Bedrohung des maritimen Lebensraumes durch die Plastikverschmutzung hat sie seither nicht mehr losgelassen. So entwickelte sie im Herbst 2015 in Eigeninitiative ein Mikroplastik-Projekt und unternahm eine Expedition zur Probennahme am Mergui Archipel vor Myanmar in Zusammenarbeit mit einer österreichischen NGO. Ihre Erfahrungen und Ergebnisse gibt sie seither gern bei Vorträgen weiter.

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Abt. Leserreisen
Am Kaltenborn 49-51
D-61462 Königstein

Tel +49 (0)6174 - 932007
Fax +49 (0)6174 - 932008

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