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Nord-Spitzbergen - Eisbär und Packeis

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Polarreisen - Lastminute-Liste

Tourcode 967407-02

Datum: 15. bis 26. August 2019

02. bis 12. Juli 2019 - zusätzliche Abfahrt
11. bis 21. Juli 2019 - zusätzliche Abfahrt
20. bis 30. Juli 2019 - zusätzliche Abfahrt

Reiseverlauf

Reiseleitung: Silke Hoof
(Änderungen der Reiseleitung vorbehalten)

1. - 2. Tag: Hinflug

Linienflug von Frankfurt nach Oslo. Übernachtung im Flughafenhotel. Am nächsten Tag Weiterflug nach Longyearbyen. Wir unternehmen am Nachmittag einen Ausflug EISCAT Svalbard Radar Station. Nachdem wir uns im Hotel etwas augeruht haben treffen wir uns am Abend zu einer Grubenbesichtigung mit Abendessen.

3. Tag: Einschiffung

Vormittag zur freien Verfügung. Mittagessen im Hotel. Es folgt die Stadtbesichtigung mit Besuch des Museums. Danach Spaziergang zum Hafen und die Einschiffung auf unser Expeditionsschiff. Beim Auslaufen genießen wir im Schein der Mitternachtssonne die ersten Ausblicke in eine uns fremde und faszinierende Welt.

4. Tag: Krossfjorden und Ny Alesund

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiacfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. In der Nähe der Gletscher entdecken wir eine erstaunliche Vielfalt an arktischen Pflanzen. Aber auch Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten in den nahen Felsen und sind auf der Hut vor dem arktischen Fuchs. Am Nachmittag erreichen wir Ny Ålesund, die nördlichste Siedlung der Welt. Der kleine Ort wird heute hauptsächlich von Forschern aus aller Welt genutzt, um die Auswirkungen des Ozonlochs auf unser Klima zu erforschen. Der berühmte norwegische Polarforscher Roald Amundsen hat hier ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Hier startete er seinen Versuch, den Nordpol zu überfliegen. Der Mast, an dem sein Luftschiff „Norge“ befestigt war, steht immer noch sichtbar außerhalb des Ortes. Hinweisschilder warnen davor, den Ort unbewaffnet zu verlassen: Eisbärengefahr! Wieder zurück an Bord können wir den Abend an Deck verbringen und halten Ausschau nach Robben und Seevögeln.

5. Tag: Sieben Inseln

Der nördlichste Punkt unserer Reise könnte nördlich von Nordaustland auf den Sieben Inseln liegen. Hier erreichen wir 80° Nord und sind somit nur noch 870 km (540 Meilen) vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Walrosse bewohnen diese einsame und unwirtliche Landschaft. Während des Tages werden wir im Packeis umherkreuzen und nach Tieren Ausschau halten.

6. Tag: Nordaustlandet

Wir steuern immer weiter nach Osten, um die Region von Nordaustlandet zu erreichen, wo die Nobile-Expedition 1928 schon driftete und wo der Italiener Sora mit einer Expedition zur Hilfe kommen wollte. 1928 erreichte Sora Alpinøya, auch wir haben dieses Gebiet zum Ziel, und wir fahren bis zum Finn Malmgrenfjord und der Albertinibukta, um den Soraberget (205 Meter ü.N.) zu besteigen. Von dort aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Eiskappe von Nordaustlandet. Als Alternativprogramm können wir bei Storøya anlanden, wo wir viele Walrosse antreffen können.

7. Tag: Kvitøya

Heute hoffen wir, die sehr selten besuchte, und am östlichsten (nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegene Insel Kvitøya besuchen zu können. Die Insel ist größtenteils von einer Eiskappe belegt, die nur wenig Raum für eis- und schneefreie Zonen zulässt. Wir landen an der Westseite von Andréneset an. Dort blieben im Jahr 1898 der schwedische Entdecker André und seine Mannschaft verschollen. Wir versuchen auch nach Kræmerpynten an der Ostseite zu gelangen, wo eine sehr große Walrossherde residiert.

8. Tag: Isisøya

Südlich von Nordaustlandet planen wir eine Anlandung: Isisøya, ein Gebiet mit Nunataks (Bergspitzen), das damals von Gletschern umringt war. Mittlerweile ist es eine Insel, die vom Meer umgeben ist. Später geht unsere Fahrt weiter entlang der Front des Brasvell-Gletschers, die längste Gletscherstirn Spitzbergens.

9. Tag: Barentsøya

Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Rentier und der Weißwangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya.

10. Tag: Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen „Spitzbergen“ gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben und Eisbären hier anzutreffen. Wir besuchen eventuell eine polnische Forschungsstation, wo uns das freundliche Personal einen Einblick in ihre Forschungsprojekte gibt. Die Berge hinter der Station sind die Heimat tausender brütender Krabbentaucherpaare.

11. Tag: Ahlstrandhalvøya

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so dass wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.

12. Tag: Ausschiffung und Rückflug

Ausschiffung in Longyearbyen und Rückflug über Oslo nach Frankfurt.

Hinweis

Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.

Beispielhaftes Logbuch aus 2018

Logbuch Spitzbergen - Umrundung mit Kvitoya 2018 [9.862 KB]
20.08. bis 29.08.2018

Angaben und Deckplan zur «MS Plancius» finden Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr über Spitzbergen


Nützliche Tipps für Ihre Reise finden Sie hier...



Verlangen Sie die detaillierte Spitzbergenbroschüre,
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Broschüre - Spitzbergen lesen, hier...

Eiskarte von Spitzbergen

Link Eiskarte




Topografischen Karte von Spitzbergen


Link Topografischen Karte

Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.


PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION

Alle Preise in EURO pro Person EURO
A - 4-Bett-Kabine mit Bullauge 6'690
B - 3-Bett-Kabine mit Bullauge 7'490
C - 2-Bett-Kabine mit Bullauge 8'490
D - 2-Bett-Kabine mit Fenster 8'990
E - 2-Bett-Kabine Deluxe 9'490
F - Superior-Doppelkabine 10'290
   
C - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Bullauge) 5'450
D - Einzelkabinen Zuschlag (Kabine mit Fenster) 5'890
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 160
Innerdeutsche Anschlussflüge mit SAS 170
Anschlussflüge ab/bis Wien 290
Innerdeutsche Bahnanreise (Rail&Fly) inklusive
   



Im Preis inbegriffen
● Flüge in Economyklasse ab/bis Frankfurt,
● 1 Übernachtung in Oslo inkl. Abendessen & Frühstück,
● 1 Übernachtung in Longyearbyen inkl. Frühstück
● Landprogramm in Longyearbyen inkl. Abendessen
● Bordsprache: deutsch / englisch
● deutschsprachige Reiseleitung,
● Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie,
● Vollpension an Bord,
● alle Landgänge,
● Zodiacausflüge laut Programm,
● wissenschaftliche Vorträge an Bord,
● alle Transfers
● Hafengebühren,
● Flughafentaxen,
● Reisedokumentation
● PolarNEWS Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● alkoholische Getränke an Bord,
● weitere Mahlzeiten in Longyearbyen
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises
89 - 60 Tage vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
ab 59 Tage vor Reisebeginn: 95% des Reisepreises

Reiseleitung

Silke Angelika Hoof – Polarguide

Silke, eine „Kieler Sprotte“, aufgewachsen an der Küste, war schon als Kind eng mit dem Meer verbunden und fing schon früh an, die große Welt zu erkunden. Während der Schule ging sie für einen Highschool-Aufenthalt für ein Jahr nach Florida. Nach der Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau studierte sie BWL mit einem Jahr Auslandsstudium in Schweden. Danach zog es sie nach Argentinien, wo sie fast 8 Jahre in Buenos Aires verbrachte und u.a. als Reiseleiterin Gruppen durch Argentinien, Chile und Südbrasilien leitete.

Als die Finanzkrise kam, begann Silkes Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe. Bei mehreren Schiffsreisen nach Norwegen, Spitzbergen und Grönland packte sie, angetan von der faszinierenden Schönheit und Stille der arktischen Region, auch der berüchtigte Polarvirus. Gleichzeitig fing sie an, sich für die Nordlichter zu interessieren und ging dafür direkt nach Norwegen, um mittlerweile die vierte Wintersaison in Tromsö als Reiseleiterin für die Polarlichter, Wal-Safaris, Husky-Schlittenfahrten und Stadtrundfahrten zu arbeiten.

Parallel dazu ist sie tätig als Lebensberaterin und systemische Familienstellerin und macht eine Zusatzausbildung in Geomantie und Holographischer Körperarbeit. Die Verschmutzung der Meere sowie ihre Belastung für das Leben der Meeresbewohner liegen ihr sehr am Herzen und sie setzt sich für die Erhaltung der Meere ein.

Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Leserreise Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS
Abt. Leserreisen
Am Kaltenborn 49-51
D-61462 Königstein

Tel +49 (0)6174 - 932007
Fax +49 (0)6174 - 932008

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