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Tourcode 967656-01

Datum: 18. August bis 16. September 2019

Die legendäre Nordostpassage, der Seeweges nach Asien, von der Barents See bis zur Bering Straße. Ihr Erst-Durchquerer Nordenskjöld benötigte dafür eine Überwinterung im Eis und insgesamt 300 Tage. Auf unserer Expeditions-Kreuzfahrt nehmen wir diese abenteuerliche Route, auf der auch in unserer modernen Zeit nicht planbare Ereignisse den Kurs und die Anlandungen bestimmen. In den abgelegensten Gebieten der Arktis treffen wir auf eine besonders artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und haben viele Gelegenheiten, diese intensiv zu beobachten.


Reiseleitung: Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Reiseleitung: Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

1. Tag: Anreise nach Anadyr
Flug von Frankfurt über Moskau nach Anadyr

2. Tag: Ankunft und Einschiffung
Ankunft in Anadyr, Transfer zum Hafen und Einschiffung auf unser Expeditionsschiff «MS SHOKALSKIY».

3. Tag: Preobrazhnaya Bucht
Wir durchfahren den Golf von Anadyr und machen uns einen entspannten Vormittag auf See. Am Nachmittag erreichen wir die wunderschöne Küstenlandschaft von der Preobrazhnaya Bucht. Bei einer Zodiac Rundfahrt werden wir viele Arten von Seevögeln beobachten können.

4. Tag: Whale Bone Alley, Gil’mimyl und auf See
Whale Bone Alley auf Yttigran Island. In den Gewässern rund um die Insel sind häufig Grauwale zu sehen. Am Nachmittag Besuch der heißen Quellen von Gil’mimyl.

5. Tag: Kap Dezhnev und Uelen
Am frühen Morgen erreichen wir Cap Dezhnev, den östlichsten Teil vom Euroasiatischen Kontinent. Die Beringstraße ist ein wichtiger saisonaler "Durchgangsort" für viele Vogelschwärme - speziell für Eiderenten. Am Nachmittag dürfen wir die Gastfreundschaft der Bewohner der kleinen Siedlung Uelen genießen. Sie werden uns über ihre Kultur und Lebensweise informieren.

Uelen ist der östlichste Ort auf der eurasiaschen Seenplatte

6. Tag: Kolyuchin Island
Am Morgen ankern wir nahe der kleinen Insel Kolyuchin. Die Insel ist zwar klein, aber hier nisten in den steilen Felsen Dickschnabel- und Trottellummen in grosser Zahl. Ausserdem sind hier beide Papageitaucherarten der Region zu finden. Zum anderen ist die Insel auch ein wichtiger Walrossliegeplatz, wo sich zu mehreren hundert Walrosse

an einem kleinen Strand tummeln. Hin und wieder sind auch Eisbären auf der Insel versteckt, nicht unüblicherweise auch in der verlassenen russischen Polarstation auf dem Plateau. Bei guten Bedingungen Anlandung und ein Spaziergang zu den Überresten der Inuit-Siedlung Naukan.

7. - 9. Tag: Wrangel-Insel
Durch das Packeis der Long Strait nähern wir uns der Wrangel Insel. Wir sollten an Deck sein, denn die Gewässer sind reich an Eisbären und Walrossen, die man häufig auf Eisschollen beobachten kann. Die Landschaft der Insel wurde im Jahre 2004 von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt, seit 1974 ist hier ein Schutzgebiet

insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf beiden Inseln sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen.

Wrangel Island

Die Insel wurde 2004 mit ihrer atemberaubenden Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit aufgenommen. Bereits seit 1976 existiert das «Naturreservat Wrangelinsel», ein Schutzgebiet insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1'500 v. Chr. die letzten Mammuts gelebt haben. Obwohl ihre Gebirgswelt bis zu 1'096 m über den Meeresspiegel aufragt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert. Die sich nördlich anschliessende polare Packeisgrenze ist im Sommer in dieser Gegend in der Regel nur etwa 100 bis 200 km entfernt. Daher kommt es vor, dass die Wrangel Insel selbst im Sommer nur schwer erreichbar ist, wenn sie von dicken Treibeisschollen umschlossen wird. 1823 vermutete Ferdinand von Wrangel bei der Kartografierung der Tschuktschen-Halbinsel die Existenz einer der Halbinsel im Nordpolarmeer vorgelagerten Insel, nachdem er beobachtet hatte, dass Vogelschwärme weiter auf das Polarmeer hinausflogen. Die einheimischen Tschuktschen bestätigten dies, jedoch wurde die Insel erst 1849 gesichtet und am 12. August 1881 erstmals betreten.

Walrosskolonie auf einer Eisscholle vor Wrangel Island

10. Tag: Ost Sibirische See
Auf See und Fahrt durch die Ostsibirische See. Die Küsten der Ostsibirischen See sind wegen des herrschenden rauen Klimas nur dünn besiedelt. Der bedeutendste Hafen ist Pewek am Ostrand der Tschaunbucht.

11. Tag: Ayon Island
Die Gegend ist die Heimat einer kleinen Gruppe Tschuktschischer Rentier-Hirten Hier erfahren wir etwas über die Reintieraufzucht und Reintierhaltung. Weiterfahrt durch die Ost-Sibirische See.

Es gibt zwei indigene Völker in der russischen Arktis, die von der Rentierzucht abhängig sind. Zum einen die Tschuktschen, die auf der gleichnamigen Halbinsel leben, und zum anderen die Nenzen, die in der Region der Taimyr-Halbinsel bis zum Weissen Meer westlich von Severnaja Semlja zu Hause sind. Wir werden versuchen ein Lager dieser Nomaden zu besuchen.

Rentierherde in der sibirischen Tundra

12. - 13.Tag: Medvezhyi Inseln und Ost Sibirische See
Auf diesen kleinen Inseln gibt es keine Siedlungen. Sie sind umgeben von Tundra. Allerdings sind die Inseln bekannt für Ihre Eisbären Population. Auf See: Weiterfahrt durch die Ostsibirische See. Wir genießen unseren Tag an Bord.

14. - 16. Tag: Neu Sibirische Inseln
Noviye Sebirskiye - eine unbewohnte russische Inselgruppe, die dreiviertel des Jahres mit Schnee und Eis bedeckt ist. Hier reiche Funde an Knochen von Mammuts, Nashörnern und Flusspferden. Sofern die Bedingungen es erlauben, Wanderungen in der Tundra. Wir können auch den nördlichsten Punkt des europäischen Kontinents sehen, oder die besondere Tier- und Pflanzenwelt beobachten.

Neusibirische Inseln

Die Neusibirischen Inseln liegen nördlich von Ostsibirien und bestehen aus einer Gruppe von 4 grösseren Inseln, sowie kleineren in der Umgebung. 400 Kilometer westlich der Ljachow-Inseln mündet der Strom Lena mit seinem grossen Mündungsdelta ins Eismeer.
Einzelne Inseln des Archipels wurden 1710 vom Kosaken Jakow Permjakow gesichtet. 1712 führte er eine Kosakeneinheit unter Merkuri Wagin an den Ort seiner Entdeckung, die die Laptew-Strasse mit Hundeschlitten überquerte und die grosse Ljachow-Insel betraten. 1773/74 entdeckte Iwan Ljachow die Insel Kotelny, die 1821 von Pjotr Fjodorowitsch Anjou kartiert wurde. Weitere Entdeckungen, insbesondere im Bereich der Anjou-Inseln, gehen auf Jakow Sannikow und Mathias von Hedenström 1805 und 1806 zurück.
George W. DeLong führte eine US-amerikanische Expedition von 1879 bis 1881 in das Gebiet der Neusibirischen Inseln, dabei entdeckte er die nach ihm benannten De-Long-Inseln.
In der Hoffnung, zum Nordpol zu driften, liess der norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen 1893 sein Schiff «Fram» bei den Neusibirischen Inseln im Eis einfrieren, er erreichte den Nordpol aber nicht.
Auf den Neusibirischen Inseln herrscht polares Klima. Die jährliche Durchschnitts-temperatur liegt bei −14 °Cel. Der wärmste Monat ist der Juli mit etwa 2,5 °Cel.

Permafrostboden an der Küste einer der Neusibirischen Inseln

17. - 18. Tag: Laptev Meer
Wir kreuzen in der Laptev See und halten Ausschau nach Walrossen, die gerne neugierig ihre Köpfe aus dem Wasser strecken.

19. - 21. Tag: Severnaya Zemlya
Von den Inseln in der hohen russischen Arktis wurde Severnaya Zemlya das erste Mal 1913 von einer Schiffsexpedition erwähnt, die auf der Suche nach einer eisfreien Durchfahrt durch die Nordostpassage war. Erforscht und kartographiert wurde sie dann erst in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts als eine der letzten Inseln der

Erde überhaupt. Berge und Gletscher bedecken die Insel. Über 40 Arten von Pflanzen und noch mehr Vogelarten haben hier ihre Heimat. Im Sommer vermischt sich Schnabelgeklapper mit dem Geschrei der unzähligen Seevögel und Gänse, die in den Tundrengebieten anzutreffen sind.

Sewernaja Semlja

Die Inseln von Sewernaja Semlja, welche den nördlichsten Teil von Asien darstellt, sind fast gänzlich von Gletschern bedeckt. Einige der Inseln wurden im September 1913 auf einer privat finanzierten Schiffsexpedition mit dem Eisbrecher «Taimyr» von Boris Andrejewitsch Wilkizki im Eis des Arktischen Ozeans entdeckt, als er beim Versuch, die Nordostpassage von Osten nach Westen zu durchfahren, am Kap Tscheljuskin wegen einer Eisbarriere nach Norden ausweichen musste. Die Inselgruppe besteht aus vier grossen und drei kleineren Inseln. Die einsam gelegenen Inseln haben eine äusserst interessante Tierwelt und sind auch durch ihre bizarre Landschaft unvergesslich. Bis auf einige Forscher lebt niemand auf diesen Inseln. Eine Forschungsstation kann z.B. auf der Bolschewik-Insel kann gelegentlich besucht werden. Ansonsten sind Fahrten durch die Meerengen ein Erlebnis, wo Sie grosse Eisberge und oft auch Eisbären sehen werden - eine fantastische und beeindruckende Eislandschaft.

Küstenabschnitt von Severnaya Zemlya

22. – 23. Tag: auf See in der Karasee
Auf See durch die Kara See, das kälteste Gewässer in Russland, gelegen zwischen Severnaya Zemlya, Novaya Zemlya und Franz Josef-Land

24. - 26. Tag: Franz Josef Land
Deutlich über dem Polarkreis, nur ca. 900 Kilometer vom Nordpol entfernt, liegen die nördlichsten Inseln in Eurasien - Franz Josef Land, Lebensraum von Eisbären und Walrossen. Kap Flora auf den Northbrook Inseln war 1893 das rettende Land für 25 Besatzungsmitglieder der Expedition von Lee Smith, die 1880 diese Insel entdeckten und hier überwintern

mussten, nachdem ihr Schiff vor der Küste von den Eismassen zermalmt wurde. Eine grosse Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet, aber noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, der Brutplatz für Hunderttausende von Dreizehenmöwen, Krabbentaucher und Eissturmvögel ist. Wir versuchen ganz nah heranzukommen und so beste Fotomotive zu ermöglichen.

Franz-Josef-Land

Franz-Josef-Land ist eine Inselgruppe im Nordpolarmeer. Sie liegt östlich von Spitzbergen und nordwestlich der Inselgruppe Sewernaja Semlja. Die Inseln sind durch Fjorde, Buchten und meist zugefrorene Meerengen unterteilt. Franz Josef Land wurde offiziell am 30. August 1873 durch die Österreich-Ungarische Nordpolexpedition unter Leitung von Julius Payer und Carl Weyprecht entdeckt und nach dem Geldgeber der Expedition, dem Österreichisch-Ungarischen Monarchen Franz Joseph benannt.
Das Kap Fligely auf der Rudolf-Insel ist der nördlichste Landpunkt Eurasiens und nur noch ca. 900 Kilometer vom Nordpol entfernt. Die Zufahrt ist nur wenige Sommerwochen eisfrei und für Besucher praktisch nur auf einer der sporadisch durchgeführten Expeditions-Kreuzfahrten möglich.
Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs, die höchste Erhebung ist mit 614 M.ü.M. der Peak Parnass und liegt auf der Wiener-Neustadt-Insel.
Heute gibt es auf der Insel Alexanderland noch eine ganzjährig besetzte Station. Die Station Nagurskaja ist der einzige bewohnte Ort auf der Insel. Die Station besteht unter anderem aus Kasernengebäuden, Lagerhäusern, Garagen, einem Flughafen und einer kleinen Holzkirche. Diese ist gleichzeitig die nördlichste Grenzschutzbasis Russlands.

Kap Tegetthoff auf der von der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition entdeckten Hall-Insel.

27.-28. Tag: Barentsee
Unsere Fahrt geht weiter durch die meist eisfreie Barentssee. Beobachtung der arktischen Vogelwelt und verschiedener Wale.

Auf der Überfahrt von Franz Josef Land nach Murmansk erwarten wir nochmals Wale.

29. Tag: Murmansk
Ankunft in Murmansk und Ausschiffung. Transfer ins Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Übernachtung.

30. Tag: Rückflug
Rückflug über Moskau nach Frankfurt. ggf. Weiterflug zum gebuchten Heimatflughafen.


Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen.

Angaben und Deckplan zur finden Sie hier...

Tschukotka Halbinsel, weiter... [631 KB]

Nützliche Tips für Ihre Reise finden Sie
hier...





Verlangen Sie die detaillierte Dokumentation zu dieser aussergewöhnlichen Expedition. hier...

Diese PolarNEWS- Leserreise wird mit unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.


Preise für PolarNEWS - Leserexpedition

Alle Preise in Euro pro Person Euro
A - Zweibettkabine mit Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck 23'990
B - Superiorkabine mit Fenster + D/WC, Mitteldeck 25'390
C - Superior-Plus Kabine mit Fenster + D/WC, Mittel- und Oberdeck 27'590
D - Minisuite, Oberdeck 28'690
E - Heritage Suite, Oberdeck 30'490
   
A - Einzelkabinen Zuschlag (Bullauge, ohne D/WC, Hauptdeck) 16'790
B - Einzelkabinen Zuschlag (Superiorkabine mit Fenster + D/WC) 17'700
C - Einzelkabinen Zuschlag (Superior-Plus Kabine, Fenster + D/WC) 19'100
   
Einzelzimmer Zuschlag Landprogramm 180
Innerdeutsche Anschlussflüge 90
Anschlussflüge ab/bis Wien 290
Innerdeutsche Bahnanreise (Rail&Fly) inklusive
Visum für Russland ca. 145
   



Im Preis inbegriffen
● sämtliche Flüge in der Economyclass
Bordsprache Englisch
● deutschsprachige Reiseleitung,
● Reise in der gebuchten Kabinenkategorie
● Vollpension an Bord
● 1 Übernachtung in Murmansk
● Transfers in Moskau und Anadyr
● erfahrenes Expeditionsteam an Bord
● informative Vorträge zu Flora, Fauna und Gebiet
● PolarNEWS Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen
● nicht aufgeführte Mahlzeiten
● Trinkgelder an Bord
● Versicherung
● Visagebühren, ca. € 145.--

Zahlungsbedingungen
Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises
Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Stornobedingungen
180 Tage vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises
179-91 Tage: 25% des Reisepreises
ab 90 Tage: 100% des Reisepreises
zuzüglich Kosten für ausgestelltes Visa

Reiseleitung: Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Michael Wenger wurde am 9. August 1972 in Laufen geboren. Sowohl seine Primarschulzeit wie auch seine Zeit als Gymnasiast verbrachte er in der Region Thierstein/ Laufental, unterbrochen von einem 1-jährigen High-School-Aufenthalt in Goulburn (New South Wales), Australien. Dort packte ihn auch die Leidenschaft für den Lebensraum Meer. 1995 begann er an der Universität Basel das Biologie-studium, welches er 2002 mit einer Diplomarbeit über Drückerfische in tropischen Korallenriffen unter der Leitung des Meeresbiologen Prof. Dr. David G. Senn abschloss. Nach einer 3-jährigen Pause, welche ihn in verschiedensten Ecken der Welt sah, startete er 2005 an der Universität Bern eine Doktorarbeit über die Auswirkungen von Schadstoffbelastungen an Fischen in Küstengebieten und Fliessgewässern, die er 2009 erfolgreich abschloss. Daneben arbeitete er seit mehreren Jahren auch als Reiseleiter in polaren Regionen. Nach einigen Jahren in der Forschung wechselte er zu PolarNEWS und arbeitet als wissenschaftlicher Berater, Journalist und Reiseleiter.

Mit Hingabe widmet er sich der Unterwasserwelt und deren Schutz. Seine Tauchgänge haben ihn in alle 3 Ozeane und diverse Meere, vor allem ans Mittelmeer und Rotes Meer geführt. Eines seiner Hauptinteressen liegt jedoch nicht in den warmen Gewässern der Tropen, sondern in den kalten Tiefen des Atlantiks, nämlich die Kaltwasserkorallenriffe vor Norwegen.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten beinhalteten unter anderem die Erforschung des Planktons und die Walpopulationen in der Strasse von Gibraltar, die Artenzusammensetzung von Korallenriffen und ihren Bewohnern im Roten Meer und die Auswirkungen von Schadstoffen auf Fische in verschiedenen Lebensräumen. Daneben hält er vor verschiedensten Gruppen diverse Vorträge zum Thema Meeresbiologie. Einen Ausgleich zur kopflastigen Arbeit findet er bei Basketball, Fussball, Tauchen und beim Kochen oder beim Lesen eines guten Buches.

Seit mehreren Jahren begleitet Michael Wenger Expeditionsreisen für PolarNEWS in die Regionen um den Nord-, sowie Südpol.

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