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Grösse: Männchen ca. 2,8 Meter, Weibchen etwas grösser
Gewicht: Männchen und Weibchen ca. 250-400 Kilo
Lebenserwartung: etwas 20 Jahre
Population: etwa 250'000-400'000 Tiere


Lebensraum
Die Weddellrobben leben hauptsächlich auf dem Schelf- und Packeisgürtel, der die Antarktis umgibt. Ihr Kopf ist verhältnismässig klein. Das graue Fell ist gefleckt. Weddellrobben verbringen die meiste Zeit im Wasser, häufig unter festem Eis. Im Sommer gibt es im Eis viele Löcher und Risse, so dass sie ungehindert ins Wasser können. Im Winter frieren die Öffnungen langsam zu. Um weiterhin ins Wasser zu gelangen (wo in der Tiefe die Beutefische sind) unterhalten sie Atemlöcher, diese müssen in eisiger Kälte und Sturm offen gehalten werden, dies geschieht mit dem Gebiss.

Fortpflanzung
Die Weibchen werden im Alter von 3-6 Jahren geschlechtsreif, Männchen mit 7-8 Jahren. Die Tragzeit beträgt 11 Monate. Das Weibchen gebärt ein Junges, das im Oktober zur Welt kommt, es wiegt etwa 25 Kilogramm. Es wird etwa 6 Wochen lang gesäugt (die Milch weist einen Fettgehalt von 42% auf), unternehmen aber im Alter von etwa 4 Wochen die ersten Ausflüge ins Wasser. Sie nehmen schnell an Gewicht zu. Schon nach 2 Wochen haben sie ihr Gewicht verdoppelt und nach 6 Wochen wiegen sie 110-140 Kilogramm. Anschliessend werden die Weibchen wieder begattet. Die Männchen verteidigen zu diesem Zeitpunkt ihr Atemloch um anderen Bullen den Zugang zu verwehren.

Nahrungssuche
Weddellrobben sind leistungsfähige Taucher, unter dem Eis jagen sie hauptsächlich nach Fischen und Kalmaren, der Antarktische Dorsch (Notothenia) scheint ihre bevorzugte Beute zu sein. Es wurde schon beobachtet, dass sie Fische mit einem Gewicht von 40 Kilogramm erbeutet haben. Sie können mehr als 70 Minuten unter Wasser bleiben und tauchen bis in eine Tiefe von 700 Meter. Wahrscheinlich ist die Weddellrobbe der Rekordhalter unter allen Robben. Sie sind exzellente Navigatoren. Im Winter, wenn nur eine kleine Öffnung im Eis als Zugang zum Meer zur Verfügung steht sind sie auf diese Fähigkeit angewiesen, um bei der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Dunkelheit ihr Luftloch wieder zu finden. Sie haben gute Augen, da sie meist bei Dunkelheit auf Nahrungssuche gehen.


Feinde
Gelegentlich Orcas

Besonderes
Ihren Namen erhielten sie nach dem britischen Kapitän James Weddell der britische Expeditionen in das Weddell-Meer unternahm und 1823 mit seinem Schiff "Jane" den bis anhin südlichsten Punkt in dieser Region erreichte. Ebenfalls nach ihm benannt wurde das Schelfgebiet der Weddel-Sea.