Sie sind hier:

Pinguine

Robben

Seeelefant

Weddellrobbe

Pelzrobbe

Krabbenfresserrobbe

Seeleopard

Vögel

Wale

Eisberge

Tauchen

Arbeiten in der Kälte

Geschichte der Antarktis

Antarktis Region

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Warum PolarNEWS

PolarNEWS lesen

Impressum

Kontakt

Reiseprospekt bestellen


Grösse: Männchen ca. 2,5-2,8 Meter, Weibchen ca. 3,0 Meter. Tiere mit bis 4m bekannt.
Gewicht: Männchen bis 320 kg, Weibchen bis 370 kg
Lebenserwartung: mehr als 20 Jahre


Lebensraum
Das Weibchen ist grösser als das Männchen, was unter Robben eher selten ist. Das Fell ist von grauer Grundfarbe und zeigt dunkle Flecken. Der Seeleopard hat einen sehr schlanken Körperbau, der Kopf ist gross und die kräftigen Kiefer sind mit scharfen, spitzen Zähnen ausgestattet. Seeleoparden gelten als Einzelgänger. Es gibt nach Schätzungen ca. 225'000 bis 440'000 Tiere, die sich hauptsächlich im Bereich des Packeisgürtels der die Antarktis umgibt und auf den subantarktischen Inseln aufhalten. Es wurden aber auch einzelne Tiere an den Küsten von Südamerika, Afrika, Australien, sowie Neuseeland gesichtet. Vermutlich sind sie die grössten «Wanderer» unter den Robben. Es wurden schon «verirrte» Seeleoparden in Tasmanien sowie an der Südspitze Amerikas und Afrikas gesichtet.

Fortpflanzung
Seeleoparden werden im Alter von 2-6 Jahren geschlechtsreif. Nach einer elfmonatigen Tragzeit gebärt das Weibchen im antarktischen Sommer (November - Januar) ein Junges. Die Geburt findet meistens auf einer Eisscholle statt. Anders als bei anderen Robbenarten geschieht dies nicht in Kolonien sondern alleine. Das Junge wiegt ca. 25 kg und ist ungefähr 1,2-1,5 Meter lang. Das Jungtier wird während 3-4 Wochen gesäugt, in dieser Zeit verdreifacht es sein Gewicht. Anschliessend werden Junge selbstständig. Die Jungen ernähren sich zuerst von Krill, ehe sie sich an grössere Beute wagen. Bevor das Weibchen ins Meer zurückkehrt wird es wieder begattet um 11 Monate später wieder ein Junges zur Welt zu bringen.

Nahrungssuche
Seeleoparden sind gewandte, schnelle Schwimmer mit unersättlichem Appetit. Sie haben grosse kräftige Brustflossen die es ihnen erlaubt die Richtung schnell zu ändern. Seeleoparden fressen beinahe alles. Ihre Lieblingsnahrung sind Pinguine, diese sind aber ebenfalls gute Schwimmer und nicht so leicht zu fangen. Erlegte Pinguine werden auf dem Wasser hin und her geschlagen bis die Haut weg ist und anschliessend gefressen. Beim Ergreifen der Beute dient dem Seeleoparden ein grosses, kräftiges Raubtiergebiss mit scharfen Eckzähnen. Ausserdem jagen sie auch nach Fisch, Kalmar, Krebse; auch Robbenbabies gehören zu ihrem Speiseplan. Der einzige natürliche Feind der Seeleoparden sind Orcas.

Population
Es ist schwierig einigermassen zuverlässige Angaben der Gesamtpopulation zu erhalten, da die Tiere über ein enorm grosses Gebiet verstreut sind. Nach neusten Schätzungen dürfte der Gesamtbestand zwischen 250'000 und 500'000 Tiere liegen. Die Seeleoparden gelten nicht als gefährdet.