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Grösse: 2,9 Meter
Gewicht: 300 Kilogramm
Lebenserwartung: durchschnittlich über 20 Jahre
Population: schwer zu schätzen, vermutlich 15-25 Millionen

Lebensraum
Die Krabbenfresser-Robben sind etwas leichter als die Weddell-Robben. Sie leben etwas nördlicher im antarktischen Packeis, wo sie auch ihre Jungen gebären. Neben der Funktion als Brutstätte, nutzen die Robben das Packreis auch als Ruhe- und Zufluchtsort. Sie wandern mit dem Packeis. Im Frühjahr, wenn das Eis schmilzt in südlicher Richtung und im Herbst, wenn es wieder kälter wird und das Meer wieder zufriert, nordwärts. Krabbenfresserrobben sind die weitverbreitetste Art in den südlichen Ozeanen. Die Tiere können bis zu 250 Meter tief tauchen, halten sich jedoch meistens in den obersten 20 Metern auf. Sie können bis zu 25 km/h schnell schwimmen.

Fortpflanzung
Krabbenfresser-Robben dürften ca. 3-4 jährig geschlechtsreif werden. Ende September bis Anfang November gebärt das Weibchen auf einer Eisscholle ihr Junges. Das Junge wiegt bei seiner Geburt ca. 20 Kilogramm und nimmt jeden Tag ungefähr 4,2 Kilogramm an Gewicht zu. Die Stillzeit beträgt etwa 4 Wochen. Das Junge wird während der Stillzeit vehement von den überaus aggressiven Eltern verteidigt. Zwischen Mutter und Kind herrscht immer Körperkontakt und wenn sich das eine entfernt folgt ihm sofort das andere. Es ist noch nicht klar, ob das Junge wegen dem Rückgang der Muttermilch oder wegen des aufdringlichen Männchens die Mutter verlässt und auf sich selbst gestellt ist.

Nahrungssuche
Wie ihr Name schon sagt, ernähren sich die Krabbenfresser-Robben überwiegend von Krill und zu einem geringeren Teil von kleinen Fischen und Kalmaren. Sie schwimmen mit offenem Maul ganz einfach durch den Krillschwarm, schliessen die Kiefer und sieben mit dem speziellen Gebiss ihr Futter heraus. Man schätzt, dass der Krillkonsum sämtlicher Krabbenfresser-Robben den Konsum aller Bartwale übersteigt. Sie bevorzugen Nahrung die kleiner als 10 cm ist.

Feinde
Die Hauptfeinde der jungen Robben sind hauptsächlich Seeleoparden und Orcas. Der Schwertwal (Orca) greift auch ausgewachsene Robben an. Die meisten Krabbenfresser-Robben haben Kampfspuren, bzw. Narben auf ihrem Fell, hervorgerufen von Angriffen in ihrer Jugendzeit, die sie mit Glück überstanden haben.