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Grösse: ca. 75 cm
Gewicht: ca. 4 kg
Lebenserwartung: ca. 10 Jahre
Sprache der Zügelpinguine:
Zügelpinguine [3'611 KB]

Lebensraum
Der Kehlstreifenpinguin, wegen seines charakteristischen Halsstreifens auch Zügelpinguin genannt, ist in etwas kühleren Gewässern verbreitet und kommt auf den Archipelen der Antarktischen Halbinsel vor, etwa auf South Shetland, South Orkney und South Sandwich. Es gibt ca. 7,5 Millionen Brutpaare. Die Zügelpinguine überwintern im offenen Meer.

Brutverhalten
Der Zügelpinguin brütet wie die Adelie- und Eselpinguine in Steinchennestern. Die Weibchen paaren sich erstmals im Alter von drei Jahren, die Männchen mit vier Jahren erstmals. Pinguine nisten fast immer mit dem gleichen Partner. Die Partner der meisten Arten verbringen den Winter, getrennt voneinander, auf hoher See. So müssen sie sich am Brutplatz erst wieder finden. Dies geschieht durch lautes rufen. Das Weibchen legt 2 Eier, die Brutdauer beträgt 33 Tage. Die Jungen Zügelpinguine sind einfach grau und sie legen nach nur sechs Wochen ihr Erwachsenenkleid an.

Jagd der Pinguine
Die meisten Pinguine fressen sardinengrosse Schwarmfische, kleine Tintenfische und Krill. Krill ist eine kleine Leuchtgarnele (Euphausia superba), die in den antarktischen Gewässern sehr häufig vorkommt. Sie schwimmen direkt in den Schwarm Fische oder Krill hinein und dort im Zick-Zack hin und her, um nach allem zu schnappen was ihnen vor den Schnabel kommt. Die Beute wird noch unter Wasser heruntergeschluckt.

Sonstiges
Trotz ihrer Flugunfähigkeit haben erwachsene Pinguine an Land kaum Feinde, da sie gewöhnlich abgelegene und schwer zugängliche Brutplätze wählen. Zu ihrer Verteidigung setzen sie ihre Schnäbel und Flügel ein. Nester mit Eiern und Küken werden häufig von Raubmöven geplündert. Im Meer werden sie örtlich von Seeleoparden, Schwertwalen und anderen Robben angegriffen. Die in der Antarktis lebenden Arten sind kaum gefährdet, vor allem die Zügelpinguine haben sich in den letzten Jahren erheblich vermehrt.

Bericht aus PolarNEWS 7 - Meister im Umkleiden [204 KB]